Erstes Ultrabook mit Linux

Bisher werden Ultrabooks nur mit Windows als Betriebssystem ausgeliefert. Dies ist vor allem damit zu begründen, dass mit Linux ein kleinerer Markt angesprochen wird, da Windows wesentlich weiter verbreitet ist. Nun sind die ersten Ultrabook News veröffentlicht worden, nach denen ein Gerät mit vorinstallierter Linux-Distribution in den Startlöchern steht. Den Schritt gewagt hat Dell.

Dell XPS 13 Developer Edition

Der Hersteller wird eine Neuauflage des bereits auf dem Markt veröffentlichtem Dell XPS 13 Ultrabooks, unter dem Namen „Dell XPS 13 Developer Edition„, rausbringen. Als Betriebssystem kommt Ubuntu in der Version 12.04.1 zum Einsatz. Zusätzlich sind die Pakete Profile Tool und Cloud Launcher installiert, die Dell erst kürzlich gestartet hat.

Die Optik des XPS 13 wurde nicht angepasst. Das Ultrabook mit Linux wird nur in einer Variante angeboten. Diese verfügt über ein 13,3 Zoll Display, das eine maximale Auflösung von 1366 x 768 Pixeln verfügt. Angetrieben wird das Display von einer integrierten Intel HD 4000. Als Prozessor wird ein Intel Core i7 3517U genutzt, der von insgesamt 8GB DDR3 Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die Daten werden auf einer 256GB großen SSD Festplatte gesichert.

Beim sog. „Project Sputnik“, so die Projektbezeichnung von Dell, arbeitet der Hersteller mit dem Ubuntu-Entwickler Canonical zusammen. Dieser bietet Langzeit Support für das XPS 13, somit ist das Ultrabook auch nach etwaigen Ubuntu-Updates voll einsatzfähig. Das Gewicht liegt bei 1,36 Kilogramm, eine Akkulaufzeit wurde noch nicht genannt, in der Windows-Version hält das XPS 13 rund 8 Stunden. Vermutlich wird die Ubuntu-Variante nicht stark abweichen.

Die Vielfalt der Anschlüsse hält sich in Grenzen, das Ultrabook verfügt lediglich über einen Mini-Displayport, zwei USB 3.0 Anschlüsse und eine Kopfhöreranschluss. Mittels Adapter lässt sich der Mini-Displayport allerdings auch für HDMI und VGA nutzen.

Vorerst beschränkt sich der Release des Ultrabook auf die USA und Kanada, eine europäische Version ist aber ebenfalls geplant. Wann genau das Gerät auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird, ist aktuell noch unklar. Der Preis beläuft sich in den USA auf 1.449 US-Dollar.

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